ist eine der Säulen der traditionellen chinesischen Medizin.
Es basiert auf Jahrtausende alten Er- fahrungswerten und hat
mit den allgemein bekannten Wohnungsdekorationen (Windspiele,
Kristalle etc.) wenig zu tun.
Die Chinesen nutzen diese Erfahrungen, um ihrem Lebensumfeld
die „glücksverheißenden Möglichkeiten“
(Gesundheit, Wohlstand, Liebe, Harmonie) zu entlocken.
Die Analyse von Sternkonstellationen und Himmels-
richtungen sowie deren Zugänge zu Haus, Wohnung oder
Arbeitsbereich bilden die Grundlage für eine Untersuchung
der räumlichen Gegebenheiten. Sie werden mit den persönlichen
Daten der Bewohner verknüpft und abschließend
bewertet. So bekommt jede Person ihren individuell
berechneten Wohn-, Arbeits- und Schlafplatz, um das Leben
in einem optimalen Umfeld gestalten zu können.
Diese kosmische Konstellation ändert sich alle zwanzig
Jahre (zuletzt 2004), wodurch sich natürlich auch die
„Platzverteilung“ im Haus verschieben kann.
Was für Einzelpersonen gilt, betrifft ebenso Firmen oder
kleinere Teams. Auch deren „Entfaltungsmöglichkeiten“
können sich durch den Wechsel erheblich reduzieren.
Es kann aber auch zu anderen Problemen kommen:
zu permanentem Unwohlsein, bei Kindern zu ernsten Lernproblemen,
zu anhaltenden Schlaf- oder Kon- zentrationsstörungen,
sogar zu ernst zu nehmenden Krankheiten.
All diese Schwierigkeiten und möglichen Blockaden lassen
sich jedoch oft lösen – durch eine Analyse der räumlichen
Verhältnisse und eine darauf basierende Änderung – zum
Beispiel durch eine andere Raumnutzung oder durch einen
Zimmerwechsel, mitunter reicht bereits ein einfaches
Umstellen des Schreibtisches beziehungsweise des Bettes.
Dieses Wissen wird sich auch jeder erfahrene TCM-Therapeut
zunutze machen, der bei Krankheit, Therapieresistenz,
allgemeinen Erschöpfungszuständen oder ähnlichem auch die
Konstellation der Lebensräume (Wohnung) überprüfen und
gegebenenfalls die not- wendigen Veränderungen veranlassen
wird. Das Wissen des klassischen Feng Shui lässt sich aber
auch im Vorfeld größerer Planungen nutzen.
Wenn man sich selbständig machen möchte, sollte man vorher
auch die Konstellation der Räumlichkeiten überprüfen, da
fast jedes Gebäude einen speziellen Themenschwerpunkt hat.
So kann beispielsweise ein Geschäftsraum zwar gut für
Arbeiten rund um das Thema Gesundheit sein
(Sanitätsfachgeschäft, Naturheilpraxis, Praxis für Physiotherapie
oder Logopädie etc.), aber ungeeignet für ein
Restaurant. Bei einem Neubau hat man bezüglich der
Planungen natürlich die besten Möglichkeiten, die positiven
Energien zu nutzen und die negativen zu blockieren.
In diesem Fall kann man die künftigen Periodenwechsel
bereits berücksichtigen und die nötigen Vorkehrungen
für einen einfachen Wechsel der Räumlichkeiten treffen.
Aber auch bei „alten“ Wohnungen lassen sich oft schon
durch eine andere Raumnutzung oder durch ein geringfügiges
Umstellen der Möbel durchschlagende Veränderungen im
Lebensgefühl der Bewohner herbeiführen – kleine Eingriffe,
um dem Leben die „glücksverheißenden Möglichkeiten“
zu schenken.