Schon Samuel Hahnemann (1755 – 1843), Arzt und Begründer
der Homöopathie, heilte vor über 200 Jahren Mensch und
Tier unter anderem mit der Gabe von potenzierten Stoffen.
Da die körperlichen Funk- tionsprozesse der Tiere denen des
Menschen ähneln (man bedenke, dass sich die Gene des
Menschen und Affen zu 99% gleichen), lassen sich auch bei
der Tierbehandlung viele Verfahren der Naturheilkunde mit
Erfolg anwenden. Die Selbstheilungskräfte des Tieres können
angeregt werden.
Grundsätzlich kann jede Erkrankung – mit Ausnahme von
Notfällen – behandelt oder eine schulmedizinische
Therapie naturheilkundlich begleitet werden.
Beispiels- weise kann bei einem bevorstehendem
Operationstermin positiver Einfluß auf die Verträglichkeit
der OP und auf den Heilungsprozess genommen werden.
Die Heilung tritt in der Regel schneller ein und die
Tiere haben weniger Beschwerden. Auch dem alten Tier
kann bei alterstypischen Leiden wie beispielsweise Arthrose,
dem Altersherz oder der bei Katzen häufig vorkommenden
Nierenschwäche oftmals geholfen werden.
Auch bei Übergewicht, Unreinheit, übertriebener Ängstlichkeit
oder sonstigen Verhaltensauffälligkeiten sollte an
eine naturheilkundliche Therapie gedacht werden.
Und
am Lebensende eines Tieres bietet sich mit einer sanften
Sterbebegleitung eine Alternative – dem Tier wird ein
natürlicher und friedlicher Sterbeprozess ermöglicht !